Bémiše Kýche: Bram-mrdřed

Zutaten
Kartoffel, Karotten, Radieschen jeweils ein Drittel, von Radieschen ein kleineres Drittel.
Butter zum Anbraten
Rosovické koření (Koriander, Senfkorn und Kümmel). Selber mischen oder in Böhmen kaufen oder im Internet bestellen.
Leinsamen, Salz

Zubereitung
Name: In čéchišen Wörtern gibt es lange Folgen von Konsonanten, wobei manche von ihnen Vokale sind: Ganz normal ist ein zweisilbiges Verb ­smrsknout (schrumpfen). Das wollen wir jedoch nicht und deswegen essen wir gerne.

Der Name des Gerichts hat mit Bram Stoker nichts zu tun: Ist nach Zutaten benannt: Brambory – Kartoffel, mrdkev – Karotte und ředkvičky – Radieschen.

Brambory werden geschnitten und mit viel Kümmel (ganz) gekocht. Sollen jedoch leicht hart bleiben, nicht mit einer Gabel matschbar sein. Also nach dem Aufkochen abdrehen, gefaltetes Hangerl und Deckel drauf und sieben Minuten abwarten. Abseihen. Mrdkev wird länglich geschnitten (ca. 1×4-cm-Stücke, keine Rädchen!). Ředkvičky werden halbiert bzw. geviertelt (je nach Größe). Würzelchen nicht abschneiden, so die Tradition. In čéchišer Folklore finden sich Anspielungen auf und Witze über schwanzlose Radieschen. Manche Leute sagen zwar, sieht wie Mäuse aus, ist aber nicht so.
Dann in Butter anbraten. Rosovické koření (Koriander, Senfkorn und Kümmel), Leinsamen und Salz mischen, in Öl erhitzen und Gemüse damit würzen. Dobrou chut‘ť!

Bram-mřdřed

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