Bémiše Kýýche: Škubánky/opečánky

Zutaten
Kartoffel/brambory: 2 kg
Butter/máslo: 0,25 kg
Bisschen Schmalz/sádlo
Weizenmehl/mouka, griffig: 13 gehäufte Esslöffel
Bisschen Kümmel/kmín gemahlen
Reichlich Mohn/mák gemahlen
Staubzucker/cukr nach Lust und Laune

Zubereitung
Kartoffel schälen, zerstückeln. Dann unter Zugabe von Kümmel kochen. Mehl dazu – 10 Minuten weiterkochen, macht Klumpen. Restwasser weg – und alles mit einem Stampfer (haramule) zerstampfen. Das Resultat: Dickbrei. Butter mit einem Löffel (Wackelbewegung!) einarbeiten. Kochlöffel im Schmalz eintauchen und aus dem Brei zitronengroße Stücke herauslöffeln.
Jetzt eine Rezeptgabelung: Škubánky normale: Stücke servieren, garnieren, essen. Oder: Škubánky opečánky: In einer heißen Pfanne in Öl oder in grippefreiem Schweineschmalz herumwälzen und braten.
Garnierung: In Österreich Škubánky mit Zwetschgenröster (kein Kompott!). Klassisch čéchiš: mit Mohn-Zucker-Gemisch. Modern: mit → Šnytličník usw.
Vegetarisch: Butter statt Schmalz. Lecker. Vegan: Margarine statt Butter, aber ohne Kanonen. Nicht so lecker.
Warnung: Verlangen Sie nie in einem Böhmenlokal Škubánky. Ich probierte es mal in Prag und der Chefkoch jagte mich durch halb Altstädter Ring mit einer urheißen Pfanne in der Hand. Fühlte sich verarscht: Škubánky werden kaum angeboten – zu billig.

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