Bauernregeln zum 24. Dezember (Adam und Eva)

Traditionell gesinnte Christinnen mit dem Vornamen Eva beschweren sich öfters, daß niemand ihren Namenstag feiert. Denn da ist, verdammt noch mal, gleichzeitig Weihnachten. Männer haben das Problem seltener, da nur sehr wenige Adam heißen. (Noch geringer sind die Schwierigkeiten am 25. Dezember, denn wer heißt schon Christtag?)

Der Hintergrund ist, wie immer, mystisch. Adam und Eva hätten nach dem Zwie- bis Driegespräch mit einer Schlange Vorlieben für bestimmtes Obst entwickelt und dadurch eine gewisse R. B. Sünde in die Welt gesetzt. Zirka 4000 Jahre später sei dann einer geboren worden, der zumindest in der Theorie damit aufräumt; und am Vorabend von dessen Geburtstag hätten nun A. und E. Grund zum Feiern.

Die Bagger-Redaktion behält sich vor, das für ein Gerücht zu halten, unvorgreiflich künftiger Bestätigungen natürlich. (Sprach eigentlich die Schlange hebräisch, oder konnte Eva Parselzunge?) Nichtsdestoweniger hat der Volksmund einige Sinnsprüche zu diesem Datum bewahrt, wie etwa:

„Faßweise Punsch zu Eva
ist eha schlecht für die Leba.“

„Äpfel essen zu Adam
ist vergleichsweise ratsam.“

Kommentare

Aber nur vergleichsweise

Ob das Verspeisen eines Adamsapfels wirklich so ratsam ist? Naja, besser als ein Pferdeapfel ist's wohl allemal.

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