Ja, Panik! – The Taste & The Money (Schönwetter)

Ja, Panik! - The Taste & The Money In Sachen österreichischer Indierock, der ohne Anlehnungen aus eigener Kraft lebensfähig ist, ist man bei den Japanischen mit Sicherheit an der ersten Adresse. Freilich gibt es welche, die sich weiter aus dem Fenster lehnen, aber unter denen, die sich betont vom Zeitgeist inspirieren lassen, finden sich kaum welche, die das Genre bereichern anstatt es zu strapazieren.

Die Farbpalette reicht dabei von charmant über ironisch und verbissen bis hin zu wutentbrannt – immer aber mit einem gewissen Zwinkern. Auf ihrer Myspace-Seite lässt sich das Programm zur Platte nachlesen: „Zufriedenheit und Optimismus ist und war nie mehr als eine Auflösungserscheinung.“ Sie fordern: „Konflikte, Gegensätze und Widersprüche!“ Es bleibt der Band und der Wiener Szene im Allgemeinen nur zu wünschen, dass sie von ihrem außerordentlich außerordentlichen Zweilingswerk auch einige Exemplare verkaufen – damit aufrichtige Musik nicht länger ein finanzielles Defizit bedeutet: the taste and the money.

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