Mob – Mich kriegt ihr nicht (Problembär ’09)

Mich kriegt ihr nicht Das Wort „schön“ ist im Zusammenhang mit Musik ja etwas verrufen. Es ist zur Mode geworden, Lieder bei der Aufnahme mit unerwarteten Splittern zu versehen, die Lieder nach dramaturgischen Gesichtspunkten umzufärben. Nicht so bei Mob. Auf ihrem Debutalbum stehen die Lieder für sich und wurden weder unter- noch überproduziert, sondern schlicht festgehalten. Raphael Sas oszilliert dabei textlich zwischen Anklage und Selbstbezichtigung. In jedem Fall geht er gern hart ins Gericht und vergißt dabei nicht auf sich selbst und rüttelt auch mal gern am Watschenbaum (wie im besonders großartigen „Schlag Dich“). Er ist dabei aufrichtiger als viele seiner KollegInnen, weil er meist konkret bleibt und auch sonst von den üblichen Immunisierungen und Verwischungen nur wenig Gebrauch macht. Lieder und Texte sind weitgehend linear und daraus leitet sich eben auch das oben angeführte „schön“ ab. Durch und durch runde Lieder. Das Nachfolgealbum wird übrigens schon im Sommer 2010 veröffentlicht.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.