Strandgut - Teil 1

Was sich so an den Rändern der Baggergrube sammelt.

Manchmal schicken uns hoffnunfgsfrohe Menschen in Erwartung, dass wir diese in unserer Zeitschrift hochjubeln, besprechen oder auch nur verreissen. Ihr Vertreuen freut uns natürlich sehr und natürlich werden die Werke auch mindestens einmal angehört. Allerdings sind wir uns einig geworden, dass wir prinzipiell nicht auf Zuruf schreiben sondern nach eigenen Vorlieben, und wenn es auch durchaus einmal Vorkommen könnte, dass es da zu Überschneidungen kommt: Bisher war dies nicht der Fall, weswegen bisher keines der uns dargebrachten Alben zu einer Rezension geschafft hat.
Das liegt nicht daran, dass die Musik so schlecht ist, sondern wohl vielmehr daran, dass wir eben keine Musikzeitschrift sind und der Platz für betreffende daher begrenzt ist.

Damit die Mühe aber nicht ganz umsonst war, wohlen wir wenigstens hier kurz die eingsendeten Werke ohne großartige Beurteilung vorstellen.

Der Reihe nach: Als erstes ist ein Brief von dem Label Problembär Records gekommen, mit im Umschlag waren zwei CDs:
1. dakvifo von Birne Helene. Im Booklet findet sich die Botschaft: … wo die Gegensätze sich küssen ist alles wahr und auch falsch alles DAKVIFO immer bewegt …
2. the ocelot show von Nino aus Wien.Der hat inzwischen schon ein weiteres Album herausgebracht.

Noch nicht so lange zurück liegt die Einsendung von songs for my piano von Martin Klein, das von Lindo Records aus Wien herausgebracht wurde und auch von Hoanzl vertrieben wird.
Und ungefähr zur selben Zeit erreichte uns ein Album von Fang den Berg, das hübsch gestaltet ist, aber mit Informationen geizt.

Das wars fürs erste. Wenn sich wieder etwas ansammelt, werden wir genauso nüchtern und unparteiisch “Strandgut Teil 2” präsentieren.

Kommentare

dem ersten satz fehlt ein

dem ersten satz fehlt ein objekt. darf er die hoffnunfg haben, daß er noch eins kriegt?

nein, ich verwende

nein, ich verwende "schicken" hier intransitiv. schick, oder?

vor allem wenn das indirekte

vor allem wenn das indirekte objekt im dativ gleich danach steht.

es könnten natürlich auch die hoffnunfgsfrohen menschen sein, die uns in die im daß-satz ausgedrückte erwartung schicken - so wie man jemanden in den april schickt.

Ja, das auch. Ich finde, da

Ja, das auch. Ich finde, da kann man nicht einfach so sagen, es fehlt das Objekt; nur das erwartete steht nicht da, was den Spannungsbogen des Textes erhöht.

daß der bogen nur nicht überspannt wird.

da war noch der verlag, der sagte "wir treten der sozialen kälte durch kreativen sprachgebrauch entgegen", als er meinte "wir können uns keine korrekturleser mehr leisten, wegen der krise."

;))

;))

Wenn

der Spannungsbogen erhöht wird - wird dann die Bogenlänge oder der Kurvenradius des Bogens größer?

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