Kürbiscremesuppe alias -püree
Zu den unschönen Aspekten des Herbstes siehe Wetterbericht. Aber die Kürbisse sind auch reif.
Für 3-4 Portionen (je nach Hunger):
1 mittelkleiner Kürbis (gut sind Butternut und Hokkaido)
1 Knoblauchzehe (wirklich nur eine, überdeckt sonst das Kürbisaroma)
Je 1 knapper EL Koriandersamen, weiße Senfkörner und Bockshornkleesamen
Cayennepfenner (1 Messerspitze bis 1 Handvoll, je nach Feigheit)
1 Prise Salz
Öl (Sonnenblume oder so)
Wasser
evtl. Mehl zum Binden
Kürbis schälen, entkernen, zerschnipseln. (Mühsam.) Knoblauch fein hacken. Kochtopfboden mit Öl bedecken, Koriander-, Senf- und Bockshornkleekörner reinwerfen und erhitzen, bis sie dunkelbraun werden und vor Freude durch die Gegend springen. Dann Knoblauch und Kürbis dazugeben, beiläufig umrühren und mit Wasser aufgießen, so daß die Kürbisstückchen gerade bedeckt sind. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis weich genug zum Zerstampfen ist (Dauer je nach Kürbis unterschiedlich, also einfach gelegentlich mit der Gabel testen). Wenn’s soweit ist, Kürbis zermanschen und dabei Salz und Cayennepfeffer drunterrühren. (Zur Feinabstimmung der Konsistenz bei Bedarf mit einem Schneebesen ein paar Stäubchen Mehl einrühren – aber bloß keine Klumpen produzieren. Wie gesagt: ob das ein Püree oder eine cremige Suppe werden soll, liegt im Ermessen des Kochs.)
Mit frischem Koriander bestreuen ist nicht notwendig, aber lecker. Und womöglich Brot mit Kürbiskernen drin dazu essen, der Harmonie wegen, und so.
caru
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