Das Maurerdekolletee

Die erotische Kolumne des Baggers.

„Das Schöne zeigt die kleinste Dauer“

An dieser Stelle fühle ich mich bemüßigt, von meiner Beziehung zu F. zu erzählen.
Zum ersten Mal begegneten wir uns auf der Strudelhofstiege. Als Stiege überbrückt diese faktisch gesehen den Niveau-Unterschied zwischen Strudelhofgasse und Liechtensteinstraße. Sie besitzt jedoch, im Gegensatz zur Thurnstiege, die ganz in der Nähe eine ähnliche Funktion erfüllt und mir ebenso dienlich ist, einen geradezu liebreizenden Charakter, vor allem an frühen Frühlings- und späten Sommertagen. Dies mag der Grund gewesen sein, dass ich mich an einem solchen Nachmittag anschickte, die berühmten Stufen hinunterzuhopsen. An diesem Tag begegnete ich F.

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Aus Liebe zum Spiel

DekolletéDie Liebe und das Spiel sind auf so vielschichtigen Ebenen miteinander verbandelt, dass man nicht recht weiß, wo anfangen.
Schließt Glück in dem einen selbiges im anderen auf sprichwörtlicher Ebene sogar aus, so vertritt Schlagerstar Connie Francis eine andere Ansicht: die Liebe ist nämlich selbst irgendwie ein Spiel, wenn auch ein seltsames (aus unerfindlichen Gründen kommt und geht sie von einem zum andern …). Lassen wir uns auf die Herz-Schmerz-Ebene nun gar nicht erst ein, so wird recht schnell klar, warum die Liebe ein so unstetes Wesen zeigt.

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Bibliophilie

Immerhin ist der Sommer vorbei und – ohne jemandem nun zu nahe treten zu wollen – er war bei dem einen oder anderen statt heiß doch nur lau. Statt Sonne, Strand und Sand bloß Selbstbräuner, Donauinsel und Strandbar Hermann. Statt Sex, Drugs, Rock’n’Roll, nichts und ein paar Bier zu viel.

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Zigarette danach

Na, haben Sie jüngst wieder mal die Zigarette danach genossen? Ehrlich? Wenn, nein, ist’s nicht so schlimm. Versteh ich total, bin selbst ja auch strikter Nichtraucher, selbiges noch mehr im Bett. Für alle jene jedoch, die die Anfangsfrage mit einem zaghaften bis überzeugten Ja beantwortet haben, gilt überraschenderweise: Sie zählen zur Minder­heit!

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Das Maurerdekoltee

Langsam spaziere ich durch die klirrend kalte, menschenleere Nacht Wiens nach hause, eingehüllt in dicke Wollschichten.

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