linkes/rechtes Eck

Ein Eck, reserviert für verschiedenste politische Meinungen.

Angela Merkels linke Tour

Alle schreiben von der großen Niederlage der Angela Merkel. Da hat ihr doch die ohnehin schon im Wachkoma liegende FDP tatsächlich den Kandidaten der rot-grünen Opposition aufs Aug gedrückt! Wirklich?

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Vielgeprüftes Opferreich

Bei Verbrechen gibt es generell zwei große Nutznießer. Einerseits der_die Täter_in, der_die sich dadurch einen (unmoralischen) Vorteil verschafft; andererseits die Polizei, die in Folge davon ihre Existenzgrundlage rechtfertigen darf. Dummerweise hat aber immer auch eine_r das Bummerl: das Opfer. Noch dümmererweise leben wir hier in einem Land, dessen Bewohner_innen diesbezüglich ganz besonders leidgeprüft sind.

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Neues Hüsteln im Rauchereck

Dank Schuldenkrise, die den finanziellen Klobus in den kapitalistischen Untergang fährt; dank Fukushimas nuklearem Aus-/Unfall; dank Bin Ladens Loch im Kopf, dank … was weiß ich, ist die österreichische Öffentlichkeit von einem wichtigen Thema abgelenkt: NichtraucherInnenschutz.

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Entkettenhundisierung

Armes Europa. Da hat es jahrzehntelang an seiner Festung gebaut und plötzlich zerbröseln mir nichts dir nichts die gut durchdachten Wehranlagen jenseits des Burggrabens.
Es tritt sich ja bekanntlich immer leichter nach unten als nach oben. Also hat sich der Norden Europas am Süden abgeputzt und ihm per Erstlandregelung in der Migrationsfrage den schwarzen Peter zugeschoben: Asylanträge müssen immer in dem Land gestellt werden, in dem zuerst EU-Boden betreten wurde. Für Staaten wie Griechenland – und mehr noch für die dortigen Ankömmlinge – eine Katastrophe.

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Fett, reich und träge in die Sklaverei

Hier ein BUWOG-Skandal, da ein HYPO-Fiasko, daneben eine träge, überforderte Justiz, die sich nicht aus der Umarmung der Politik lösen kann, eine Regierung, die, um die nächsten Wahlen nicht zu verlieren, per Verfassungsbruch das Budget verschiebt, ein Kanzler, der seine eigene, wenigstens annähernd reformwillige Bildungsministerin hintergeht und ihre Pläne während ihres Urlaubs torpediert, eine Asylpolitik, die dieser Bezeichnung spottet, eine Volkspartei, die dagegen ist, ihre Finanzierung dem Volk gegenüber offen zu legen, …

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Eine Lanze für Erdogan (kein Bajonett)

Istanbul
Da schreien sie wieder, die Anti-Islam­istInnen! Und zu guter Recht — hat doch Tayyip Erdogan, der Islam-Prediger aus Ankara soeben wieder den KurdInnen gedroht und ein Blutbad angekündigt … Glücklicher­weise ist ja Anti-Islam­ismus noch salonfähig und hat einstweilen kein bisschen mit Rassismus oder Anti­semi­tis­mus gemeinsam. Und dass der Islam eine böse Religion ist, das weiß ja bekanntlich jedeR.
Nur zu schade dass die Wirklich­keit wieder einmal komplizierter ist als sie in Inter­net­foren und an Stamm­tischen erscheint.

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Leben in Krisenzeiten

Wir leben in einer eigentümlich krisenreichen Zeit. Viele Krisen stürzen über uns herein, nach der Angst vor dem Terrorismus ist nun neuerdings Alarmbereitschaft (vgl. K. Rögglas Buch „Die Alarmbereiten“) angesagt – die Weltwirtschaft und so manche Volkswirtschaft sind in permanenter Gefahr.

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Zu den jüngsten Manipulationsvorwürfen gegen die hiesige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt

Es ist schon erschütternd. Dem ORF ist ja offenbar nicht mehr zu trauen! Berechtigterweise stellt sich Herr K. von der ÖVP erschüttert die Frage: kann man den vermeintlichen Dokumentationen dieser Rundfunkanstalt noch trauen, nachdem sich herausgestellt hat, dass jede Sendung doch nur eine Konstruktion ist und nicht die echte und reine Wahrheit? Alles nur inszeniert!

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Doing God’s Work

Da gingen die Wogen hoch, als der Chef von Goldman Sachs behauptete, die Banken verrichten im Grunde doch nur Gottes Werk. Passt doch aber ganz gut, nicht? So wie sich die Kirche damals im Namen Gottes an den Geldbörseln ihrer Schäfchen bediente, um sich seidene Kutten und güldene Ringe anzuschaffen, so wird das sparwillige und steuerzahlende Volk heute von den Banken ausgenommen, um deren Managern zum Glück zu verhelfen. Im Gegenzug wurde den Gläubigen ein gemütliches und sorgenfreies Leben (nach Todes- respektive Pensionseintritt) in Aussicht gestellt.

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Zurück in die Zukunft!

Illusorisch, unfinanzierbar, weltfremd … das sind Schlagworte, mit denen die Forderungen der Bildungsprotest-Bewegung regelmäßig stigmatisiert wird.
Dass dies völliger Unsinn ist, zeigt ein kurzer Blick auf die maßgeblichen Veränderungen im Universitätsbereich in den letzten zehn Jahren. Die zentralen Anliegen betreffen nämlich durchgehend alte bildungspolitische Errungenschaften, die zuletzt einer ignoranten, arroganten und bildungsfeindlichen Politik zum Opfer gefallen sind.

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