Fortsetzungsgeschichte
Von einem Fortsetzungsromanen kennt man doch höchstens immer nur einen Teil; den man etwa aus Langeweile zufällig im Wartezimmer des Fußpilzarztes liest oder in einer im Zug liegengelassenen einschlägigen Zeitschrift. D. Verf. selbst ist es noch nie geglückt, zwei aufeinanderfolgende Teile ein und desselben Fortsetzungsroman zu finden.
An dieser Stelle werden Sie also jedes Mal irgend einen Teil irgend eines Fortsetzungsromans finden – aber eben niemals die Fortsetzung (hier würde ich sehr gerne das Wort „Versatzstücke einbringen – was hiermit geschieht). Die können Sie sich, genauso wie die Vorgeschichte, nach Belieben selber zusammenreiemen; Ihrer Phantasie sind dabei, anders als im regulären Fortsetzungsroman, keine Grenzen gesetzt.
Der Schneeleopard
Wir erinnern uns: Nach dem spurlosen Verschwinden von Gustav van Broghs zweiter Exfrau, Sabrina van Brogh-Metternich, eröffnet Ludmilla publikumswirksam ein Heim für Waisenkinder, um den millionenschweren Industriellen Henry Dufay zu beeindrucken. Inzwischen kommt ihr aber zu Ohren, dass sich der verschollen geglaubte Gustav wieder in der Öffentlichkeit zeigt – und zwar in ungewohnter Begleitung.
Mit zusammengekniffenen Augen taxierte Ludmilla die neue Gattin ihres Exmannes. Diese schien ein ganz anderes Kaliber zu sein als die stets etwas plump wirkende Sabrina, van Broghs zweite Frau und Ludmillas unmittelbare Nachfolgerin.
→ zum ArtikelIn Gedanken schon mit Hut
Bald, Baldo, bald … (Teil 2 )
Nachdem Baldo mehr oder weniger zufällig die Bekanntschaft von Teddy, einem auf internationaler Ebene agierenden Verhökerer allgemeiner und auch ausgefallener Wertgegenständlichkeiten, gemacht hat, wird ihm von diesem sogleich ein Auftrag erteilt. Baldo hat zwar einige Mühe, das gewünschte Objekt in seinen Besitz zu bringen – wir erinnern uns mit Schaudern an die Katastrophe mit dem Zeppelin und die Schwierigkeiten, die die Schwerelosigkeit mit sich brachte – doch letztendlich glückt das Unterfangen und Teddy erhält die begehrte Kostbarkeit. Bald wird Baldo jedoch klar, dass das Kleinod seine Gedanken nicht zur Ruhe kommen lässt, er begreift, wie schamlos Teddy ihn benutzt hatte. So beschließt er, sich zurückzuholen, was ihm ohnehin schon immer gehört hatte. Ein halbes Jahr nach seiner überstürzten Abreise kehrt Baldo nun zurück nach Hausdorf, wo er alles so vorfindet, wie er es verlassen hat.
→ zum ArtikelTabes Nivis
oder: Eine Reise entlang des Singularitätenzyklus.
Eine Erzählung für Erwachsene und andere.
Im Prolog lernten wir flüchtig den gelernten Bürokommissär mittleren Alters Georg O. kennen sowie eine bis dato mysteriöse, jedoch eher junge Person namens A. Viel ist zugegebenermaßen noch nicht passiert, darum spart sich der Verfasser das ewige „Was bisher geschah“-Blabla. Aus Gründen der Lesbarkeit wurde die Verwendung des unsäglichen „man/frau“ und andere Verballhornungen wie „man/frau/kind“ bzw. „mensch“ zugunsten des nach der Auffassung d. V. weitaus praktischeren, weil Mann und Frau gleichermaßen einbeziehenden „man“ großzügig abgelehnt. Wer sich beleidigt fühlt, dem schlägt d. V. vor, sich indignierte Wurstwaren vorzustellen und diese nachzuahmen. Vegetarier nehmen Tofu.
→ zum ArtikelLa méchante
Die schwarze Limousine – Teil #3
Was bisher geschah: Claude und Charlotte begeben sich zum Geburtstagsfest ihres Ziehvaters, Albert de la Gruyère. Claude, der Julie heimlich verehrt, ahnt nicht, dass sich seine Stiefschwester mit dem zwielichtigen Gaston de Mèche eingelassen hat. Das Fest findet ein unvermitteltes Ende, als Julie entführt wird; kurz darauf trifft ein Brief ein, der Albert zur Zahlung von Lösegeld auffordert.
→ zum ArtikelSturm über Schloss Tattergrey
Die tragische Geschichte der Lady Loretta – Teil #7
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