Himmel, Hölle, Fegefeuer – und wo dabei das Huhn ins Spiel kommt
„Bekanntlich ist das Paradies ein Ort der Harmonie und des Wohlbefindens. Sämtliche in einer Gesellschaft auftauchende Konflikte treten hier nicht auf, weil es keine sozialen und persönlichen Gegensätze gibt (…)“ – so ist es zumindest im Wikipedia-Artikel „Garten Eden“ unter „Soziale Deutung“ nachzulesen. Man darf sich also Hoffnungen darauf machen, Gleiche/r unter Gleichen sein, wenn man denn zu Lebzeiten stets anständig und gehorsam war. Im Gegensatz dazu steht die Vorstellung der Hölle: Jene, die sich alles andere als redlich verhalten, schmoren im quälenden Höllenfeuer, ohne jemals darin zu verbrennen. Dazwischen gibt’s natürlich noch das Fegefeuer, denn der unmittelbare Zugang zum Paradies ist niemandem möglich, da in diesem Gedankenmodell jede/r zumindest durch die Erbsünde vorbelastet ist und somit mehr oder weniger Zeit im Fegefeuer zubringen muss.