Krimi

Krimis sind besser als Ihr Ruf!

Vielen macht es Spaß, Krimis zu lesen, doch ein öffentliches Bekenntnis zum vermeintlich trivialen Unterhaltungsgenre Kriminalliteratur fällt so manchem schwer – warum eigentlich? Dieser Artikel will die Vorzüge der Geschichten von Mord und Totschlag für seine Leser aufweisen und diesen helfen, selbstbewusst beim nächsten Gespräch über Literatur aufzutrumpfen …

Ferienzeit – Reisezeit – Weihnachtszeit: eine ausgezeichnete Gelegenheit, ein Buch zu kaufen und zu lesen. Nur welches? Den neuen Literatur(nobel)preisträger, einen Ratgeber oder vielleicht doch einen Krimi?

weiter...

Mit Martin Mucha durch Wien Noir

seelenschacher

Martin Mucha ist der Autor von „Papierkrieg“ und „Seelenschacher“, zwei hard-boiled Wien-Krimis die 2010 und 2011 im Gmeiner Verlag erschienen sind. Der Bagger hat mit ihm Kaffee getrunken und nach seiner Meinung zu Krimis, Wien und Verbrechen gegraben.

Warum schreibst du Krimis?
Einerseits, weil es ein Krimi ziemlich leicht macht, einen vertikalen Schnitt durch eine Gesellschaft zu machen, von ganz oben bis ganz unten Leute vorkommen zu lassen. Das ist schön, wenn Du aus mehreren Perspektiven Schauplätze hast, die von einem Loft im Ersten zur Würstelbude im Fünfzehnten reichen können, von Leuten mit ganz unterschiedlichen materiellen Sicherheitsniveaus.

weiter...

Wo ist bloss die frau Haselbach?

frau haselbach

Auszug aus einem Kriminalroman an dem der Autor gescheitert ist, aber ein wenig Alkohol, ein wenig Drogen und wer weiß? Vielleicht werdens ja mal die Brüder Karamasoff. Der Autor schämt sich für diesen Vergleich.

Frau Haselbach war gerade 83 Jahre alt geworden, und dabei immer noch sehr rüstig. Sie stand jeden Morgen um etwa sieben Uhr auf und legte sich um elf am Abend schlafen. Rhythmus war wichtig in ihrem Leben, und sie versteifte sich mit zunehmenden Alter darauf, einen exakten Tagesablauf einzuhalten. Frau Haselbach war überzeugt, dies wäre der Grund für ein langes, gesundes Leben.

weiter...

Francois Lelords „Beinahe normale Fälle eines ungewöhnlichen Psychiaters“ (2011)

Nach all den „Hector“-Romanen erschien nun erstmals im Piper Verlag das Debüt „Das Geheimnis der Cellistin. Beinahe normale Fälle eines ungewöhnlichen Psychiaters“ (frz. Original 1993) des Bestsellerautors und praktizierenden Psychiaters Lelord auf Deutsch. Ein kritischer Lesebericht.

weiter...
RSS - Krimi abonnieren