Mathematik
Hungerproblem ade?
Wie sich durch ein geometrisches Konstrukt beinahe das Welthungerproblem lösen lässt und warum alles ein Ende hat, nur die Wurst keines.
Im Jahre des Herrn 1882 hatte ein kleiner Mann eine große Idee. Der Mann hieß Felix Klein und seine große Idee bestand darin, eine einseitige geschlossene 2-dimensionale Fläche zu konstruieren, die sich obendrein im 3-dimensionalen Raum darstellen lässt. Leider mit einem kleinen Schönheitsfehler, der, wie wir sehen werden, gravierende Auswirkungen hat und der darin besteht, dass wir zur vollkommenen Verwirklichung jenes Konstruktes eine weitere Dimension benötigen, also einen 4-dimensionalen Raum. Für Physiker kein Problem, wofür haben wir die Zeit? Doch hat die Zeit als vierte Dimension den entscheidenden Nachteil, dass sich Linien und Flächen im Allgemeinen nicht zwischen 2 Sekunden zeichnen lassen. Daher wollen wir einen mathematischen Zugang wählen und das Problem mit der Vorstellung höherer Dimensionen elegant umschiffen.
→ zum ArtikelAdam Ries im Paradies
Eine Ballade von der Schöpfung der Zahlen
Es schufen einst die Götter Welten, gänzlich ohne Zahl
Sie schufen Sonnen, Monde, Sterne, Meere, Berg und Tal
Auch waren diese Erdenrunde voll von Paradiesen
Und Menschen wurden dort geformt, genannt: Die Adam Riesen
Es kreucht’ und fleuchte viel Getier in unzählbarem Heere
Die Himmel schwarz von Vogelschwarm, von Fischen voll die Meere
Rezension: Wolfgang Tschirk - Vom Spiegel des Universums. Eine Geistesgeschichte der Mathematik.
„Naturwissenschaftliche Theorien kommen und gehen.[…] Ganz anders ergeht es da der Mathematik.“ Wolfgang Tschirks logisches Nachfolgewerk des Buches „Vom Universum – eine Geistesgeschichte der Physik“ lädt zu einer Zeitreise durch die Geschichte einer Wissenschaft, die heutzutage w
Von der Mengenleere
Wie aus Nichts eine ganze Menge wird und warum wir mit Parmenides niemals Kanu fahren sollten
Wir wollen uns auf Georg Cantor stürzen und Zermolo und Fraenkel allein durch die Erwähnung ihrer Namen an dieser Stelle abhandeln. In der sogenannten naiven Mengenlehre wird eine Menge definiert als:
→ zum ArtikelKlein, groß, unendlich, größer, ...
Unendliche Mengen und das Fürstentum Monaco
Wer meint, eine Menge mit unendlich vielen Elementen sei schon verdammt groß und nicht mehr fassbar, und wer nicht bereit ist, von diesem Standpunkt abzurücken, dem sei empfohlen, die unselige Unternehmung der Lektüre dieses Beitrages sofort zu beenden und sich anderen niveauvollen und informativen Artikeln dieser hochinteressanten Zeitschrift zuzuwenden.
→ zum ArtikelAchilles gibt Fersengeld
Wie der griechische Läufer, auf der Flucht vor Philosophie und Sophisterei, die Schildkröte in Grund und Boden läuft.

Das bekannte Paradoxon von Achilles und der Schildkröte soll den Beginn dieser Serie über gelöste und ungelöste Probleme der Mathematik bilden in der stets eine Konstruktionsanleitung gegeben werden soll, durch die der Leser, gleichsam auf die Baugrube der Verständnislosigkeit, die sich anfänglich vielleicht auftun mag, einen Stein nach dem anderen zu setzten aufgefordert ist, um am Ende die schönen und glanzvollen Gebäude der mathematischen Logik zum Erstrahlen zu bringen.
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