Da Vinci

Das seltsame Spiegelbild des Universums

Die Welt steckt voller augenscheinlicher und verborgener Symmetrien; spannend wird es aber oft dort, wo Symmetrien gebrochen werden. Eine kurze Geschichte der verletzten Invarianzen.

Das menschliche Auge und sein Bildentstehungszentrum Gehirn suchen in allem Wahrgenommenen nach Mustern und Formen, nach Strukturen und Symmetrien. Ebenmaße (gr. symmetria) fallen zwar unmittelbar auf, langweilen aber gleichermaßen schnell. In diesem Sinne könnte behauptet werden, dass allzu symmetrische Arrangements oder sich selbst reproduzierende Muster im Allgemeinen als synthetisch aufgefasst werden, wenngleich Regeln von Bildästhetik und Bildkomposition freilich den jeweils herrschenden Kunst­auffassungen unterliegen.

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