Takis Antoniou

Takis Antoniou: Die Apokalypse

(dahlemer Verlagsanstalt, 2000)

die Apokalypse Ein schmaler Band provoziert einen Haufen Fragen: Warum eine zweite kaum klarer formulierte, kaum konkretere Apokalypse als das Original der Bibel lesen? Warum eine eigenartige Anlehnung ans Original demselben vorziehen, das Glossar ist voll mit Verweisen auf Referenzstellen bei Johannes – was bringt Antoniou Neues? Was bezweckt Antoniou denn mit diesem Bändchen, das leider unkommentiert Dürer-Stiche mit aufnimmt und so den Versen zum Untergang der Welt wohl besonderes Gewicht verleihen will? Apokalyptische Literatur als worst case scenario kommt in der Regel episch daher – das lyrische Wagnis lässt aufmerken: doch was sagt es?

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