biologische Landwirtschaft

Wie sich Erde gut trinken lässt

Thomas SchwarzBisher ist dem Winzer des Weinguts „Kloster am Spitz“ noch kein gleich wohlklingendes deutsches Wort für „Terroir“ eingefallen, was ihn nicht daran hindert, den Begriff vom Podest auf den Boden zu holen. Eine Entmystifizierung.

Gekostet hat er sie noch nie, die Erde von seinen Weingärten, mitten am burgenländischen Leithaberg. Dennoch weiß Thomas Schwarz genau, wie sie schmeckt. Er braucht nur einen seiner Weine zu trinken. Der 38-Jährige sitzt in seinem Verkostungsraum, sinkt zurück in den Sessel und schenkt sich ein Glas, nein, nicht Wein, sondern Rosé-Sekt ein. Am langgezogenen Tisch zeugen leergetrunkene Weingläser und offene Flaschen von der eben zu Ende gegangenen Verkostungsrunde. Ehe er zu erzählen beginnt, klopft es erneut an der Tür: Weinkäufer. Es ist Samstag. Wenn andere längst ihre Wochenendfreizeit genießen, sich vielleicht eine gute Weinflasche aufmachen oder ihre Lieblingswinzer besuchen, ist Thomas Schwarz mitten in der Arbeit.

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Bio-Fibel

biofibelAls „Lehrbuch, das das Grundwissen eines Fachgebietes vermittelt“, ist im Duden – Das Fremdwörterbuch („Not­wendig für das Verstehen und den Gebrauch fremder Wörter“, wie es im Titelzusatz heißt) das Wort „Fibel“ definiert. Das Akronym FiBL findet sich hingegen nicht im Duden – dahinter verbirgt sich das Fachinstitut für Biologischen Landbau, dessen österreichischer Zweig seit dem Jahr 2008 eng mit dem Freiland-Verband (ehem. Kritische Tiermedizin) kooperiert, welcher seinerseits seit letztem Jahr die viermal jährlich erscheinende Zeitschrift Bio-Fibel herausgibt.

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