Geomantie

Nervöser Ausschlag

Reaktion auf den Artikel Beziehungsarbeit (Bagger 16/2010).

Geomantie (Geh! Oh! Mann! und Tie wie „Tea for two“) ist die Kunst und Wissenschaft, einen Fleck Erde vom anderen zu unterscheiden, allein aufgrund des persönlichen Eindrucks, den man von ihm hat – mäßig unterstützt durch Felsen, Himbeerhecken, zufällig auftretende Wasserfälle, aber eher nicht (weil zu instabil) durch Steinpilze. Geomantie ist höchst nützlich. Ohne sie würden wir eine Alm in den Hohen Tauern mit dem Kurfürstendamm in Berlin verwechseln und fänden nie mehr nach Hause. Ähnlich wie ein Navi also – nur ohne Navi. Weshalb nicht leicht zu verstehen ist, warum jemand Geld dafür ausgibt.

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Beziehungsarbeit

LindeDie Geomantie sucht nach Erklärungen für die unsichtbare Kommunikation zwischen Men­schen und bestimmten Orten. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie bringt Erkenntnisse ein Stück näher.

Jeder Krise ihre Therapie. Für den entsprechenden Kitt in zwischenmenschlichen Beziehungen sorgt Paartherapie oder Mediation. Feng Shui wird für eine harmonische Begegnung in Wohn- und Lebensräumen zu Rate gezogen. Aber da es gar nicht notwendig ist, eine ostasiatische Fernbeziehung zu führen, wenden wir uns der Beziehungsarbeit zwischen hei­mi­schem Boden und seinen Bewohner/innen zu.
Diese Kommunikation zwischen Mensch und seiner Landschaft wird Geomantie genannt. Deren Wortzusammensetzung, „geo“ und „mantie“, geht einerseits auf die griechische Göttin Geia zurück, die die Erde repräsentiert.

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