HGichT

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Warum Schlecht diesmal ausnahmsweise vorübergehend wirklich das neue Gut ist. Oder: Wie sich Pop an sich selbst kalibriert.

HGichTDas HGichT Konzert hat mich meinen Lieblingspullover gekostet, aber das macht nix. Es ist ja schon einiges geschrieben worden, über die Band, und noch mehr wurde gelabert. Die einen lehnen die Band rundheraus ab, und die anderen lassen sich hinreißen zu hymnischem Geschreibsel, das den „Kunstdiskurs“ um eine weitere Facette „bereichert“.
Ich möchte mich keiner der beiden Seiten zuordnen und dennoch schreiben, warum ich diese Band (neben anderen Spinnern, wie zum Beispiel die Antwoord) für relevant halte. Über die musikalischen Qualitäten braucht dabei freilich nicht viel gesagt zu werden, und der Text ist nur in sehr wenigen Fällen ausgereifter. Was aber eben gerade deshalb interessant ist, ist die totale Reduktion auf eine Haltung, die – noch dazu – über weite Strecken unhaltbar ist. Das Vakuum als Unterhaltung. Und ob das geht!

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