Schifahren

Hundertstelkrimi

Nun ist er also bald vorbei, der so genannte Skizirkus. Jetzt stürzen sich die Spitzensportler noch todesmutig die steilen und eisigen Hänge hinunter, einer nach dem andern, angetan mit hautengen windschlüpfrigen Kostümen, Skibrillen, Helmen. Man fragt sich ja oft, was da wohl für ein Mensch dahintersteckt, von der Kluft und vom Dialekt her sind sie ja kaum voneinander zu unterscheiden. Und dann brausen alle im Grunde mehr oder weniger gleich schnell den Berg hinunter, zumindest die Topplatzierten, bei denen der Österreicher, von Natur aus ja Skiexperte, weil „Wintersports“ is ja „in our DNA“, eigentlich erst den Fernseher aufdreht, weil man die Sportler auf den niederen Startplätzen eh von vornherein vergessen kann. Die spielen im Hunderstelkrimi nicht mit und fahren nur, um Punkte in irgendwelchen Weltcups zu sammeln, und damit die Veranstalter mit dem Rennen schön den ganzen Vormittag ausfüllen können.

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