Pädagogik

Das Glück ist ein Schulfach

Lehrer unterrichten keine Fächer, sondern Menschen. Über das Erlernen von Glück. In der Schule.

Es ist frühmorgens an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg und Aufregung liegt in der Luft. Die mündliche Abiturprüfung steht an, alle Schüler sind bereits da. Außer einem: Florian taucht nicht und nicht auf. Schuldirektor Ernst Fritz-Schubert macht sich kurzerhand auf den Weg, um ihn zu suchen. Er fragt in der Klasse herum, wo er sein könnte und tatsächlich findet er ihn kurz später in seiner Wohnung.

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Theaterpädagogik – die spielerische Reise zum (unerforschten) Selbst

Wir erfinden uns ständig neu, wir passen uns immer neuen Situationen an und beweisen u.a. durch „lifelong learning“, dass wir uns stets verbreitern (wollen). – Wirklich? Oder sind wir nicht vielmehr phlegmatische Gewohnheitstiere, die es sich in vorgefundenen Strukturen so gut es geht einrichten, Widerstände scheuen und allenfalls mit den Rollenerwartungen unserer Umwelt geschickt jonglieren – und uns selbst völlig außer Acht lassen?

Kontrastreicher und unzureichender könnte man die menschliche Spezies wohl nicht fassen, wir sind weder weiß noch schwarz, sondern ein (grauslich) graues Volk(?) – Widerlegung erwünscht! Die leuchtende jeweils wechselnde individuelle Handhabung der – und Beziehung zur – Welt ist uns abhanden gekommen. Wir sind entweder (ideologisch eindimensional) erstarrt, chamäleonesk oder uneigentlich in unserem Sein – so zumindest der (nicht unbegründete) Verdacht der Theaterpädagogen.

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