Olympische Spiele

Wenn viele Dinge gut werden

Ausblicke, Einblicke, Durchblicke, Fehlblicke, Rückblicke, schöne Blicke, teure Blicke, viele Blicke, weise Blicke, kleine Blicke, sportliche Blicke, tiefe Blicke, weite Blicke, Punkt

Die Tür öffnet sich ein wenig widerwillig, sie hat bereits damit begonnen, zu vergessen; dunkel weiß sie nur noch, dass Türen sich öffnen sollten, oder schließen, oder beides, wenn eigentlich nichts dagegen spricht. Gerade spricht nichts dagegen, und sie wird von einer kräftigen, entschlossenen Hand daran erinnert, dass sie hier noch ein klein wenig zu tun hat.
Der Blick wandert durch den Raum, der sich hinter der Tür verbirgt, dieser Raum ist nicht wirklich hell, er ist auch nicht wirklich dunkel, die Luft ist ein wenig muffig, oder sogar sehr muffig, das liegt an jeder riechwilligen Nase. Es stehen ein paar Tische herum, Sessel, aus Holz gefertigt, mit Leder in geschmackvollem Beige bespannt, mit Federn von totem Federvieh wird die Illusion erzeugt, bequem zu sitzen.

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Ludi incipiant?

Von der biologisch-olympischen Schweinezucht, dem grünen Specht und dem erlassenen Spuckverbot bis zu „Vogelnest“ und „Wasserwürfel“.

Peking gleicht einem Ameisenbau: Sehenswürdigkeiten wurden renoviert, alte Hutongs mussten Wolkenkratzern weichen, Peking wird auf Hochglanz poliert. Ob der 08.08.08 um 08:08 Uhr abends, der Achter als Glückszahl der Chinesen, die erhoffte positive Bilanz für Wirtschaft und Image bringt?

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Ein weder link- noch rechtes Un-Eck

Eigentlich ist das linke (oder rechte) Eck eine ganz normale Kolumne mit einseitiger Meinung. Aufgrund der Strittigkeit des Themas aber haben wir es diesmal um die darauf bezogene, redaktionsinterne Auseinandersetzung zwischen Autor va und Kritikerin as erweitert. (Erste Einrückung: Einwände von as; zweite Einrückung: Antworten von va.)

Wohl wenige Themen werden so polarisiert diskutiert wie die Tibetfrage. Da gibt es einerseits die China-EuphorikerInnen, die, begeistert von der aufsteigenden Weltmacht, die Befreiung der Bevölkerung Tibets von ihren blutrünstigen Herrschern, Leibeigenschaft religiöser Versklavung preisen und auf die Modernisierung, die sonst nie möglich gewesen wäre, hinweisen. Auf der anderen Seite stehen die Tibet-Romantiker­Innen, die nie müde werden ihr großes Idol Tenzin Gyatso, den 14. Dalai Lama, zu unterstützen und aufzuzeigen, welche Verbrechen die chinesischen Unterdrücker am tibetischen Volk und seiner Kultur begehen. In Wirklichkeit stimmt beides und beide Gruppen haben Unrecht.

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