Fußball

Der geplatzte Fußball-Traum

Es ist der Traum vieler afrikanischer Kinder: Fußballstar werden und der Armut zuhause entfliehen. Europäische Talente-Scouts machen mit ihnen ein riesiges Geschäft.

„Tausende Talentscouts durchkämmen die provisorischen Fußballplätze in Afrika. Immer auf der Suche nach dem einen fantastischen Spieler, der dem Scout zu Reichtum verhelfen kann. Für so ein Wunderkind zahlen die Klubs zwischen sechs und sieben Millionen Euro“, erzählt Lars Madsen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich eine regelrechte Industrie um die Fußballtalente gebildet, mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern.

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Zustände

BeggerdelleAlso, was da derzeit so abläuft, in der Politk, in der österreichischen, das ist ja eigentlich schon ein Skandal, muss ich sagen.
Also, ich muss schon sagen, eigentlich sollt man … also, wenn ich Bundespräsident wär, ich würd die ja sofort alle entlassen, aber der traut sich ja nicht, der Feigling, und ein Sozi ist er auch noch. Kein Wunder. Ich frag mich ja schon, warum da nicht endlich was passiert. Früher zum Beispiel wär da vielleicht wenigstens demonstriert worden. Ich kann mich noch erinnern, damals in Hainburg, oder vorher Temelin, nein Zwentendorf mein ich. Oder mit der EU … aber da hat’s eh auch nicht gereicht. Da haben’s uns auch angelogen … Gfraster die!

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Österreich wird Europameister (oder: Alles Europa Ist Oesterreich Untertan)

Fakt ist: Der Ball ist rund, in jedem Team spielen erwachsene Mannsbilder, und die Regeln gelten für alle in gleicher Weise. Rein theoretisch hätten also alle 16 Mannschaften eine Chance, die Fußball-EM zu gewinnen – also auch das heiß umfehdete und wild umstrittene Österreich, das sich zum ersten Mal bravourös für eine EM-Endrunde „qualifizieren“ konnte. Wir Eurofighter könnten also triumphieren und eine noch nie da gewesene nationale Euphorie erleben. Aber wollen wir das überhaupt?

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Wenn viele Dinge gut werden

Ausblicke, Einblicke, Durchblicke, Fehlblicke, Rückblicke, schöne Blicke, teure Blicke, viele Blicke, weise Blicke, kleine Blicke, sportliche Blicke, tiefe Blicke, weite Blicke, Punkt

Die Tür öffnet sich ein wenig widerwillig, sie hat bereits damit begonnen, zu vergessen; dunkel weiß sie nur noch, dass Türen sich öffnen sollten, oder schließen, oder beides, wenn eigentlich nichts dagegen spricht. Gerade spricht nichts dagegen, und sie wird von einer kräftigen, entschlossenen Hand daran erinnert, dass sie hier noch ein klein wenig zu tun hat.
Der Blick wandert durch den Raum, der sich hinter der Tür verbirgt, dieser Raum ist nicht wirklich hell, er ist auch nicht wirklich dunkel, die Luft ist ein wenig muffig, oder sogar sehr muffig, das liegt an jeder riechwilligen Nase. Es stehen ein paar Tische herum, Sessel, aus Holz gefertigt, mit Leder in geschmackvollem Beige bespannt, mit Federn von totem Federvieh wird die Illusion erzeugt, bequem zu sitzen.

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Hochbau: Mythos Cordoba

21.06.1978, WM-Endrunde in Argentinien. Österreich trifft auf den Erzrivalen und amtierenden Weltmeister Deutschland. Unser Team war nach einer knapp überstandenen Qualifikation (Spitz von Izmir) mit großen Erwartungen in dieses so wichtige Turnier gestartet, schied zwar aus, kam allerdings als Heldentruppe nach Hause.

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Tiefbau: Mythos Cordoba

Mit voller Vergangenheit in die Zukunft!

Vor fast 30 Jahren besiegten die Herren Krankl, Sara, Vogts, Schachner & Co im fernen Cordoba nach 47 langen Jahren endlich wieder die Fußballnationalmannschaft unsrer teutonischen Lieblingsnachbarn. Was damals (aus österreichischer Sicht turniertechnisch betrachtet) so wunderbar wie belanglos war, ist heute ein Bremsklotz für die weitere Entwicklung des österreischen Fußballes.

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