Geld

Die Demokratische Bank

Aus der Wirtschafts- und Bankenkrise ist eine neue Art von Institut hervor- und auch schon wieder zugrunde gegangen, die sich „Demokratische Bank“ nannte. Die Grundidee, die reichlich Bewegung in den Bankensektor bringen sollte, war es, ein Institut zu gründen, das Sparguthaben verwaltet und Kredite vergibt, vorrangig an private Haushalte bzw. ökologische und soziale Projekte, sowie den Staat, ohne dabei auf die Profitmaximierung und den globalen Markt zurückzugreifen.

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Eulenmangel in Griechenland

DrachmeWien/Athen. Noch unlängst war dies ein geflügeltes Wort: „An Eulen wird es nie mangeln.“ Heute belehrt uns die Realität eines Besseren. Eulen sind Mangelware und das sogar in mehrfacher Hinsicht.

Der Steinkauz (Athene noctua) ist eine hübsche kleine Eulenart, die vor allem in Europa und Zentralasien verbreitet ist. Mit Vorliebe nisten diese Nachtvögel in alten Weinkellern. Das klingt zunächst äußerst sympathisch und idyllisch, hat aber den Nachteil, dass die Population unter dem Verschwinden ihrer Lieblingsbrutplätze sehr leidet. Während auch in Österreich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zu moderneren Weinlagerungstechniken übergegangen wurde, ging gleichzeitig die Population an Steinkäuzen massiv zurück.

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Geld macht glücklich

Geld macht glücklichZunächst müssen wir aber rankommen, ans Geld. In diesem Artikel wollen wir einmal alle technischen sowie alle möglichen moralischen Bedenken gegenüber jeglichen Finanzmarkt-Produkten zerstreuen(1) und auch gleich ein paar Tipps geben, wie man ans schnelle Geld kommt.

Sie haben ein Sparbuch? Gratuliere! 10.000 Euro auf 3 Jahre gebunden bei 2.5% Zinsen. Nicht schlecht, damit haben Sie in 3 Jahren (abzgl. KEST) gute 500 Euro verdient. In 50 Jahren können Sie sich vom Zinsertrag einen Kleinwagen kaufen, ohne einen Finger gerührt zu haben. Sie verstehen es, zu leben!

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Doing God’s Work

Da gingen die Wogen hoch, als der Chef von Goldman Sachs behauptete, die Banken verrichten im Grunde doch nur Gottes Werk. Passt doch aber ganz gut, nicht? So wie sich die Kirche damals im Namen Gottes an den Geldbörseln ihrer Schäfchen bediente, um sich seidene Kutten und güldene Ringe anzuschaffen, so wird das sparwillige und steuerzahlende Volk heute von den Banken ausgenommen, um deren Managern zum Glück zu verhelfen. Im Gegenzug wurde den Gläubigen ein gemütliches und sorgenfreies Leben (nach Todes- respektive Pensionseintritt) in Aussicht gestellt.

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Warum Geld der Joker im Spiel des Lebens ist. Und warum es eigentlich nichts wert ist.

Das Geld liegt auf der Straße

Ist der Titel eines Buches, in dem der Autor (und selbsternannter Börsenguru) „Normalbürgern“ einerseits Tipps zum Sparen und andererseits zur Geldanlage an der Börse gibt. Die Meinungen der bis dato zwei Buchrezensenten auf Amazon liegen weit auseinander:
Der eine bezeichnet das Buch als „die Landkarte zum Glück“ und empfiehlt es vor allem Menschen, „denen [ihr] Geld nicht reicht und [die] mehr erreichen wollen als jeden Monat für zu wenig Lohn arbeiten zu gehen“, die andere verbleibt mit der Empfehlung, dass „der beste Sparansatz ist, das Buch erst gar nicht zu kaufen“.

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Geld

baggerdelleWenn man sich das mal genau überlegt, muss ich wirklich sagen: Geld regiert die Welt. Ich mein, mag schon sein, dass es auch gute Menschen gibt, aber in Wirklichkeit dreht sich doch alles nur ums Geld. Ist doch so. Wenn man zum Beispiel Kriege anschaut, dann sieht man eigentlich bald, dass …

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