Meer

Der alte Müll und das Meer

PlastikFünf verknüpfte Geschichten über Plastik, Menschen, Innovationen, schlechte Gewissen und schwimmende Inseln.

So unendlich mögen die Weltmeere zunächst wirken, dass der Eindruck entsteht, sie seien unerschöpflich in ihrem Reichtum und unbegrenzt in ihrer Aufnahmefähigkeit. Lange Zeit war dies auch der Fall: Die Fischerei beschränkte sich im Großen und Ganzen auf einige Küstenstriche und konnte der Fülle an Meeresgetier kaum schaden. Ging einmal wo ein Schiff zugrunde, so bestand es zum Großteil aus verrottendem Material und war durch Wellen und Salzwasser bald verschwunden oder verfaulte harmlos am Meeresgrund. Spätestens aber mit der Entdeckung des Erdöls und seinen vielseitigen Einsatzgebieten hat das Meer seine Unerschöpflichkeit verloren.

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Wem gehört der Nordpol?

… und wohin uns diese Frage führt.

Dutzende Artikel wurden in letzter Zeit unter diesem Titel geschrieben. Eigentlich sollte die Frage jedoch eher lauten: „Wem gehört die Arktis?“ oder noch besser: „Wem gehört das nördliche Polarmeer?“ Darüber wurde nämlich im Mai auf einer Konferenz im grönländischen Ilulissat zwischen den Anrainerstaaten Russland, Dänemark, Kanada, USA und Norwegen diskutiert. Denn seit die Klimaerwärmung Hoffnung auf ein eisfreies Polarmeer macht, wecken auf dessen Meeresgrund vermutete Bodenschätze Begehrlichkeiten der genannten und anderer Staaten. Insbesondere Dänemark, das hier dank der noch nicht erfolgten vollständigen Autonomie Grönlands wohl in erster Linie den aussichtsreichsten Vertreter der EU spielt, und Russland wetteifern um den Löwenanteil der vermuteten unterseeischen Schatzkammer.

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