Demonstrieren

Auf die Straßen!

faustDemonstrieren ist eines der elementarsten Mittel einfacher Menschen um auf ihren Willen und ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Aber hats wirklich einen Effekt? Fünf Beispiele aus der jüngeren österreichischen Geschichte.

Zufällig war ich damals dabei, als im Jänner 2004 einige hundert StundentInnen während einer entscheidenden Senatssitzung den Senatssaal und Teile des Rektorats der Hauptuni Wien besetzten. Grund dafür war die geplante Einführung eines neuen Organisationsplans auf Basis des Universitätsgesetzes 2002, der die Struktur der Universität unternehmerischer gestalten sollte und unter anderem die in vielen Gremien übliche drittelparitätische Ordnung und somit die direkte Mitbestimmung von Studierenden und Mittelbau zugunsten der ProfessorInnen vor allem des Rektorats abschaffte.

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Wessen Straße? Unsre Straße?

Ein Streitgespräch über den Sinn des politisch aktiv Seins

Nachdem sie bisher heimlich Manfreds Existenzfragen („Viel Lärm ums Nichts“; siehe Bagger-Ausgabe No. 3)und die hitzige Religionsdebatte zwischen Thusnelda und Joachim („Feuer auf die Altäre“ in No. 5) für uns belauscht hat, ist die neugierige Bagger-Wanze weitergekrabbelt und
gerade in einer Cliché-WG in der Zieglergasse im siebten Wiener Gemeindebezirk gelandet, wo sich Roman, Philosophiestudent, Philodendra, eine Kultur- und Sozialanthropologin im 5. Semester, die gerade von einer längeren Indien- und Nepalreise zurückgekehrt ist und Kaspar, Schlagzeuger der Polit-Punk-Band „New World Order“ und Beleger einiger Kurse aus Publizistik und Politikwissenschaften, gerade anschicken, ihr spät-vomittägliches Frühstück einzunehmen. Roswitha, die 4vierte Mitbewohnerin, ist noch nicht aufgetaucht und erholt sich vermutlich noch von etwas länger geratenen vorabendlichen Aktivitäten.

Kaspar: (kommt gerade in die gemütlich eingerichtete Wohnküche geschlurft): Sonst noch jemand Kaffee?

Philodendra: Ja, wenn du schon dabei bist.

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