Werbung

Raumschiff Teleshopping – MAN WIRD SIE BENEIDEN ®!

Raumschiff TeleshoppingGlück ist möglich – und es ist käuflich.

Wer täglich am Zustand der Welt im Allgemeinen verzagt oder an Liebeskummer, Haarausfall, Hämorriden und/oder Impotenz im Speziellen leidet, kann getrost aufatmen.War es früher dem Raumschiff Enterprise vorbehalten, uns verheißungsvolle Utopien einer besseren Zukunft auszumalen, hat diese Funktion längst das Teleshopping übernommen – mit dem zweifellos unschätzbaren Vorteil, dass Teleshopping die Utopie eines durch Technik um Welten erleichterten und verbesserten Alltags-, Liebes- und sonstigen Lebens (IMPROVED REALITY MODE ®) tagtäglich verwirklicht – und das zum Schnäppchenpreis!

weiter...

Fressen und gefressen werden

Über die Konsumgesellschaft und das Geschäft mit der Reklame

„Der Konsumideologie liegt der Wunsch zugrunde, die ganze Welt zu verschlingen, der Konsument ist der ewige Säugling, der nach der Flasche schreit,“ meint der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Erich Fromm in Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft von 1976. Da wir nun bekanntlich mehr denn je in einer Konsumgesellschaft leben: Sind wir denn alle nur noch geistige Nackerbatzeln, die am Tropf der Wirtschaft hängen, der wir hinten unsere Arbeitskraft reinschieben, nur um dann in unserer Freizeit die von ihr ausgespieenen Produkte konsumieren zu dürfen? Leiden wir darunter? Auch der Säugling wirkt doch ganz glücklich, nachdem er sich sattgetrunken hat. Und überhaupt: War das nicht schon immer so?

weiter...

„Hast du fünf Minuten Zeit?“

Vom Nutzen und Nachteil des Fundraisings auf der Straße

Nachdem sich die hauseigene Wanze im letzten Bagger eine Auszeit gönnte, ist sie diesmal wieder in alter Frische in der Welt unterwegs. Dort beobachtet sie eines Tages, wie eine junge Philosophiestudentin namens Sofie gemächlich über die Wiener Mariahilferstraße schlendert. Der Rummel um Sofie herum prallt währenddessen an einer unsichtbaren Mauer ab, die eine geistige Welt begrenzt, in der sie sich gerade den Kopf über Albertos These zur ontologischen Qualität kategorialer Existenzaussagen zerbricht. Plötzlich wird sie von einem jungen Herrn aus dieser Welt befreit.

Junger Herr: Hast du fünf Minuten Zeit?
Sofie (erschrickt fürchterlich): Oh! Äh …

weiter...
RSS - Werbung abonnieren