Der Elegante Rest

Der elegante Rest – Ungeduld (Problembär, 2011)

ungeduldDas werden jetzt nicht alle verstehen. Der Elegante Rest, die Band, die ihr Publikum bei Konzerten gern mit „Hallo wir sind Der Elegante Rest aus der DDR“ begrüßt, aber in den Texten keine Nuance Politik zulässt, serviert 2011 unter anderem „Küsse zum Abendbrot – Küsse so labend“. Ein komischer Kauz, dieser Jörg Wolschina, ein schlaksiger Dandy irgendwo zwischen Nick Cave und einem frühen Sven Regener. Und er trägt dick auf. Ganz dick: Discobeat, gerechtes Brett und Schnulzen.

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Der Elegante Rest – Warten auf das Ende der Welt (Palmo)

Warten auf das Ende der Welt Jörg Wolschina ist ein komischer Kauz. In vielerlei Hinsicht ist er eine Synthese diverser totgeglaubter Figuren: Da haben wir den Minnesänger, der allabendlich zu seiner Holden am Balkon des Elfenbeinturms hinaufträllert, einen pseudo-aristokratischen Dandy, der in einer Mischung aus Selbstverliebtheit und Auto-Aggression den totalen Krieg mit sich selbst inszeniert, den „Ritter im Plattenbau“, von dem er selbst singt, und einen Dichter, der in fremden Zungen spricht und Bilder wachruft, an denen man nicht vorbei kommt – gerade weil man sie nicht immer versteht.

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