Enten

Vom Fälschen und Gefälschtwerden

Hitlers Tagebücher Das Bedürfnis, Massenmörder, Diktatoren, Tyrannen – kurz gefasst das Böse zu verstehen, ist groß. Daher rührt wahrscheinlich auch die überdurchschnittlich hohe Anzahl an gefundenen gefälschten Tagebüchern von schauderhaften Gestalten.

Dass die Hitler-Tagebücher im Endeffekt nicht viel mehr bieten als einige Randnotizen zum Problem Blähungen, wenige unmotivierte Vermerke über Wegbestreiter und sonst nur aus fein säuberlich zusammengeschriebenen Chroniken bestehen, ist da natürlich ernüchternd.
„Die Tagebücher sind echt“, schrieb Chefredakteur Peter Koch im Mai 1983 ins Editorial der Zeitschrift stern, eine Woche nach Veröffentlichung der Sensationsentdeckung. Der Fund sollte der Knüller des Jahrhunderts werden – was auch gelungen ist, allerdings nicht ganz so, wie sich das die Redaktion vorgestellt hatte.

weiter...

Der Backenzahn des Homo Luegens

Galilei hat getrickst, Newton hat gemogelt und ich habe die „Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis“ unterschrieben – über das Lügen in der Wissenschaft.

Die Wissenschaftsgeschichte ist voll von kleinen und großen Lügen, von Skandälchen und Skandalen, von Schummelei und Betrug. Das ist weiter nicht verwunderlich, zumal Wissenschaft von Menschen betrieben wird und Menschen lügen, sobald sie dazu fähig sind. Wenn ein Kind geistig imstande ist, bewusst Unwahres zu sagen, setzt es diese Strategie ein. „Hattu in die Windel gemacht?“ „Nein!“ Lügen ist ein Zeichen von Intelligenz und Kreativität, da man durch das Antizipieren der Unwahrheit an der Generierung der Wirklichkeit aktiv teilnimmt und versucht, andere auf einer Vernunftsebene zu beeinflussen. Lügen ist daher wohl auch eine der subtilsten Formen der Gewalt.

weiter...

Von berühmten Enten und solchen, die’s gerne werden wollen

Ente Außerdem: Was sie schon immer über die seltsamen Sexualpraktiken männlicher Enten wissen wollten. Ein Sammelsurium an Skurrilitäten und Wissenswertem rund um die Ente.

Eigentlich habe ich keinen besonderen Bezug zu Enten. Immerhin esse ich sie nicht, was mich aus Sicht der Enten doch ziemlich sympathisch machen sollte. Falls Enten so etwas wie Sympathie überhaupt empfinden können …
Vielleicht hätte ich in meinen Kindheitstagen doch nicht so exzessiv Lassie und Flipper sehen sollen. Würde ich dann weniger oft und unbewusst menschliche Eigenschaften auf wehrlose Tiere übertragen? Höchstwahrscheinlich nicht.

weiter...
RSS - Enten abonnieren