FPÖ

Vielgeprüftes Opferreich

Bei Verbrechen gibt es generell zwei große Nutznießer. Einerseits der_die Täter_in, der_die sich dadurch einen (unmoralischen) Vorteil verschafft; andererseits die Polizei, die in Folge davon ihre Existenzgrundlage rechtfertigen darf. Dummerweise hat aber immer auch eine_r das Bummerl: das Opfer. Noch dümmererweise leben wir hier in einem Land, dessen Bewohner_innen diesbezüglich ganz besonders leidgeprüft sind.

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Migration macht Gesellschaft

Migration (von latein. migratio „Wanderung“) bezeichnet in soziologischer Hinsicht jeden längerfristigen Wohnsitzwechsel einzelner oder vieler im geographischen und sozialen Raum. Wesentliche Faktoren für diesen Entschluss sind beispielsweise bessere Wohn- und Arbeitsverhältnisse, höhere Löhne, Sicherheit und demo­kratie­politische Aspekte oder persönliche Motivationen.

Der aktuelle Wiener Wahlkampf ist eingeläutet und Straches FPÖ hetzt in altbekannt blauer Manier mit „Mehr Mut für unser Wiener Blut. Zu viel Fremdes tut niemandem gut.“ Diese rassistische Kampagne sollte ein dunkelrotes Warnsignal für die österreichische Politik sein, um dem konstruierten „Feindbild Migration“ einen Riegel vorzuschieben und diese besorgniserregenden Entwicklungen öffentlich zur Sprache zu bringen.

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Der Kampf um Wien.

Eine Farce in geheimen Akten.

Am 10. Oktober wird zu Ehren des fünfundzwanzigsten Todestages von Orson Welles sowie des Kärntner Landesfeiertags ein Duell seinen Ausgang finden. Die Protagonisten dieser postmodernen Farce im Wolfspelz sind UHBM (Unser Herr Bürgermeister) Michl Häupl, sowie sein gebissiger Kontrahent Hunz-Christian Strache (weitere zahntechnische Wortspielereien vorbehalten).

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Grauzone Politik

Heide SchmidtEr belügt sie, sie belügt ihn, er belügt uns, wir belügen euch, sie belügen sich. Wer belügt wen?
Der Bagger versucht Trockenheit in den Politsumpf zu bringen und hat Heide Schmidt, langjährige Mitgestalterin der österreichischen Politik, ganz sachlich und unvoreingenommen einige Fragen zur politischen Lüge gestellt.

Ich möchte Ihnen zu Anfang im wahrsten Sinn des Wortes eine plakative Frage stellen: Jörg Haider hat 1994 zur Nationalratswahl mit Wahlplakaten geworben, auf denen stand: „Er hat euch nicht belogen.“ Was sagen Sie dazu? Stimmt das?
Nein, natürlich nicht. Das ist für mich bis heute deswegen ein wichtiger Baustein, weil er so deutlich macht, welche Mechanismen wirken können.

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