Journalismus

Raubbau an der Medienlandschaft

Warum der Bagger die Funktionsweise von Medien als Informationsquelle und deren Bildungsauftrag untergräbt, ist leicht festzustellen, da er weder informativ ist, noch irgendetwas zur Bildung beiträgt. Eine Festschrift zum 5-jährigen Bestehen, die sich gerne gegen alles und jeden richten würde, sich am Ende aber nur selbst lächerlich macht.

Natürlich, jeder hat schon einmal eine Schnapsidee gehabt. Meist eine „b’soffene Gschicht‘“. Das ist verzeihlich und ab und zu darf man ja in seinen schwachsinnigen Träumen schwelgen. Stellen Sie sich aber vor, jede dahergelaufene Clique aus Langzeitstudenten (Geistes- und Sozialwissenschaften), -arbeitslosen und Gelegenheitsjobbern (natürlich im Sozialbereich), würde diese vermaledeiten Ideen auch tatsächlich umsetzten.

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17 vor 8

17vor8Kennen Sie auch wen, der in der gleichen Minute geboren ist wie Sie? Oder wissen Sie die Minute gar nicht?

Matt Rigby, Polizeikonstabler in der britischen Grafschaft Greater Manchester, und seine Lebensgefährtin Lowry Dairsley haben zwei Töchter: Ella, geboren am 10. Oktober 2005 um 7h 43, und Evie, geboren am 26. Dezember 2007 um 7h 43. Seit 20. Januar 2011 haben die Mädels ein Brüderchen namens Harrison – um wieviel Uhr kam der wohl zur Welt? Auch um 7h 43. Grund genug für den Vater, sich den Schriftzug „Seven Forty Three“ auf den Arm tätowieren zu lassen (tatsächlich tat er das schon nach Evies Geburt). Grund auch für britische und weltweite Medien, Schlagzeilen daraus zu machen.

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Der Spiegel – Sturmgeschütz oder Spritzpistole?

Spiegel Nr. 1Nachdem in der letzten Ausgabe an dieser Stelle das Vierblättrige Kloblatt vorgestellt wurde, scheut der Bagger auch diesmal den Vergleich mit der Kollegenschaft im Zeitschriftenständer am statistisch gesehen beliebtesten Örtchen zur Lektüre des Baggers nicht. Denn erst der Blick über den Spiegelrand macht wirklich sicher – und im Spiegel der anderen erkennen wir uns selbst.

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Zu den jüngsten Manipulationsvorwürfen gegen die hiesige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt

Es ist schon erschütternd. Dem ORF ist ja offenbar nicht mehr zu trauen! Berechtigterweise stellt sich Herr K. von der ÖVP erschüttert die Frage: kann man den vermeintlichen Dokumentationen dieser Rundfunkanstalt noch trauen, nachdem sich herausgestellt hat, dass jede Sendung doch nur eine Konstruktion ist und nicht die echte und reine Wahrheit? Alles nur inszeniert!

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Information ist keine Packerlsuppe

Was der Journalismus von Billa lernen kann.

Der Mensch ist mit Schrott leicht zu verführen. Wahr, unwahr – wen kümmert’s, solange es sich verkauft? Immer wieder kommt von hohen Tieren des Boulevardjournalismus’ der „Billa-Vergleich“. Vor einiger Zeit wieder von Atha Athanasiadis, Chefredakteur der Zeitschrift NEWS. Bei einer Podiumsdiskussion im NIG sagt er: „Der Erfolg spricht für uns! Es ist mir egal, ob Sie (Anm.: Ö1-Moderatorin Elisa Vass) NEWS lesen! Wir haben 700 000 Leser. Wir haben Erfolg. Beim Billa regt sich ja auch niemand darüber auf, dass er erfolgreich ist!“

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Lügen wie gedruckt

baggerdelle Sind Sie Zeitungsleser? Also ich schon. Zwar kein guter, ich hab das nie gelernt, auch nicht in der Schule, aber am Sonntag schau ich schon rein und ich muss sagen: Langsam hab ich schon das Gefühl, dass das doch alles so nicht stimmen kann. Da schreibt einer, was weiß ich, der Faymann ist super und so.

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