Freiheit

Das Märchen von der Volksherrschaft

Bei einigen Millionen Wahlberechtigten ist die Wahrscheinlichkeit höher, auf dem Weg zur Wahlurne tödlich zu verunglücken, als mit der eigenen Stimme die Wahl zu entscheiden. Noch Fragen?

Demokratie ist ja im Grunde genommen schon was Feines. Jedermann und (in der modernen Version) jedefrau darf mitentscheiden, wer die Verantwortung für den kollektiven Schlamassel übernimmt (sofern ihn die Entscheidungsträger_innen nicht ohnehin selbst verursachen). Als häufiges Nebenprodukt ergibt sich, dass jedermensch vor diversen Bösewicht_innen gefeit ist – und selbst für Letztere gibt es den Schutzmantel der Unschuldsvermutung (zumindest so lange, wie man Ermittlungen hinauszögern kann). Außerdem erfreut den Autor dieser Zeilen, dass Mundwerk und Schreibgerät selbst dann freies Geleit erhalten, wenn sie einen noch so großen Unfug in die Welt setzen.

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Fett, reich und träge in die Sklaverei

Hier ein BUWOG-Skandal, da ein HYPO-Fiasko, daneben eine träge, überforderte Justiz, die sich nicht aus der Umarmung der Politik lösen kann, eine Regierung, die, um die nächsten Wahlen nicht zu verlieren, per Verfassungsbruch das Budget verschiebt, ein Kanzler, der seine eigene, wenigstens annähernd reformwillige Bildungsministerin hintergeht und ihre Pläne während ihres Urlaubs torpediert, eine Asylpolitik, die dieser Bezeichnung spottet, eine Volkspartei, die dagegen ist, ihre Finanzierung dem Volk gegenüber offen zu legen, …

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Freiheit

BaggerFreiheit gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben der Menschen. Warum? Versuch einer Erklärung, mit einem weiterführenden Glossar versehen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber es ist schwierig, das Gefühl der Freiheit zu vermitteln. Für Menschen in einem freien Land ist sie nicht wie ein guter Kuchen, den mau richtig auskosten kann. Es ist etwas Selbstverständliches wie die Luft. Viele Journalisten schreiben die Worte Freie Welt in Anführungszeichen.

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Glückliche Inseln

Über die Suche nach vollkommener Freiheit auf den Weltmeeren

Vor der Ostküste Englands, nahe der Themse-Mündung, gibt es einen kleinen Staat namens Sealand. Dort regiert, seitdem sein alter, kranker Vater 1999 das Amt auf ihn übertragen hat, Prinzregent Michael. Aber zurück zum Anfang: Als in den späten Sechzigern in Großbritannien noch die BBC das Radiomonopol innehatte und dieses schamlos ausnutzte, um nur altmodische, verstaubte Musik zu spielen, machten sich an allen Ecken und Enden Piraten daran, dieses Übel zu ändern, und gründeten sogenannte Piratensender, die alles spielten, was das Herz begehrte. Nun fühlte sich aber die BBC dadurch in ihrer Erhabenheit und Größe verletzt und machte in Komplizenschaft mit der britischen Herrschaft und Gerichtsbarkeit den Piraten das Leben schwer.

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