Wirtschaft

Spanische Märchenstunde

Geld für Banken, Sparpakete für die Bevölkerung

Eigentlich kaum zu glauben: Spanien hat derzeit eine Arbeitslosen-Rate von fast 25% und von den 15- bis 24-Jährigen steht sogar jeder zweite ohne Beschäftigung da. Gleichzeitig sind einige spanische Unternehmen vom Typus Bank von der Insolvenz bedroht. Was macht die vom Volk (zugegebener Maßen mangels Alternative) gewählte Regierung? Sie bittet die EU um Hilfsgelder für die angeschlagenen Banken. 100 Milliarden einstweilen, das sollte fürs Erste genügen.

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Schuld und Sühne

Achtung!

Ich hab‘s ja eh immer schon gesagt, dass das nicht ewig so dahingehen kann, mit der Wirtschaft und so. Irgendwann hamma alle den Scherben auf, nur weil ein paar glauben, sie müssen auf Kosten der anderen leben. Man braucht ja nur mal auf der Landkarte nach unten schauen – nur auf der faulen Haut liegen und uns im Urlaub dagegen fleißig das Geld aus der Tasche ziehen, davon leben die! Und ich hab mir gedacht, dass uns nur die faulen Säcke im eigenen Land auf der Tasche liegen.

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Mehr als tausend Gründe

blutHaben Sie auch schon Gold gekauft? Wie es am Ende des Regenbogens wirklich aussieht.

Gold ist in aller Munde. Die Anleger flüchten in Gold, heißt es. Die Zeiten sind schwierig, Besserung ist nicht in Sicht: Die allgegenwärtige Krise, zuletzt im Gewande der Schulden- und Währungskrise, wütet unvermindert weiter. Gold aber hat Bestand; es kann nicht wie Papiergeld verzinst oder beliebig in rauen Mengen nachgedruckt werden. Alle wollen ihre Schäfchen ins Trockene bringen: Die Nachfrage ist enorm, die Münzprägereien kommen mit der Produktion kaum nach; mobile Goldhändler tingeln durch die Lande und kaufen alles auf, was glänzt: Zahnersatz, Familienerbstücke, ausgediente Eheringe. Wohlfrisierte Krawattenträger legen uns nahe, unser Vermögen zu soundsoviel Prozent in Gold zu investieren.

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Du seliges Österreich …

Alles in allem könnten wir ganz zufrieden sein mit unserer Zufriedenheit. Aber zu welchem Preis? Und auf wessen Kosten?

„Gross National Happiness is more important than Gross National Product.“ So antwortete der junge König von Bhutan Jigme Singye Wangchuck 1976 auf die provokative Frage eines Journalisten der Financial Times nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) seines Staates. Dieses lag damals bei 50 US-Dollar pro Kopf im Jahr und war somit das niedrigste der Welt. Es blieb jedoch nicht bei dieser schlagfertigen Antwort. Bhutan, ein nach europäischen Vorstellungen äußerst rückständiges Land, das bisher ziemlich abgeschottet von der restlichen Welt existiert hatte, entwickelte Theorien und Methoden, um das Glück seiner Bevölkerung zu messen, um es zu verbessern.

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ibaroi de radln

i sog ina aans, es gibt ee scho goa ka lebm mea, nua mea a maschinarii. und da mensch is a radl, des si drin imma weida draan muaß, damit si de aundan radln aa weidadraan. oda hom sie no a mittoxbausn? nix is, as gschefd muaß offm sein fun sime in da frua bis öfe auf d nochd. und rua is daun aa kane.

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In Paradisum Austriam

und sonstiges Belangloses

Um den 17. Finanzminister der stolzen Zweiten Republik zu zitieren: Es reicht. Es muss einmal ausgiebig über die Welt gesudert werden, am besten am Stammtisch in der Roxy-Bar. Und weil Sudern gemeinhin dem DieDerDas österreichischen StaatsbürgerInNen als wesentliche und nicht uncharmante Eigenart zugeschrieben wird, wollen wir uns dabei auch jenem Thema widmen, welches als Einziges beim Sudern tabu bleibt – Österreich.

Eines vorweg – wahrscheinlich schaue ich zu viel fern. Ich kann jedenfalls nicht garantieren, ob und von wem ich hier abschreibe. Das Folgende entspricht meinem bescheidenen Wissensstand, man könnte vielleicht auch sagen, es sei meine Meinung. All jenen, die mich aufgrund meiner Äußerungen für eineN linken nichtsnutzigen WeltverbessererErin halten, sowie denen, die sich beleidigt fühlen, sei gesagt: Geht’s scheißen.

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