Ernährung

Tropenfrucht oder Rinderschnitzel?

KuhDas Kreuz mit der bewussten Ernährung. Und was man alles bedenken kann – besonders beim Fleisch.

Was ist denn nun die bösere Wahl? Das Rinderschnitzel aus heimischer Zucht vom frisch geschlachteten glücklichen Jungstier oder der höchst vegetarische, aber dafür umso exotischere Obstsalat mit frischer brasilianischer Mango und Weintrauben aus Südafrika eingeflogen?

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Über Brot, das gerne eins wär

Was ist los mit unserem täglichen Brot? Wo bleibt der wütende Geschmacksmob, der diese Pappe endlich aus den Regalen schmeisst?

Eigentlich ist nicht viel nötig, um gutes Brot zu backen. Gemahlenes Getreide, Wasser, Salz und zwecks Gärung Hefe oder Sauerteig (sog. „Teig­lockerungsmittel“). Dazu Ruhe (für den Teig) und Geduld (für die HerstellerInnen). Gerade die letzten beiden „Zutaten“ sind jedoch der entscheidende Unterschied zwischen „echtem“ Brot und etwas, das höchstens als brotähnliches Erzeugnis beschrieben werden kann.

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Wer frißt was? Großer Speisezettel-Test

Kennen Sie den Ichthyo-Ornitho-Vegetarier, alias Pescetarier? Das ist der Typ, der sich als Vegetarier bezeichnet, aber Thunfischsandwich und Hühnchen ißt. Konsequente Baggerleser sind, wenn schon, dann gleich Veganer der fünften Stufe – sie essen nichts, was einen Schatten wirft. Oder führt wahre Konsequenz vielleicht doch ans andere Ende des Nahrungsspektrums?

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Essen über den Wolken

In Zeiten wie diesen … nein … nichts über die Wirtschaftkrise, nein … in Zeiten wie diesen, wo die Flugtickets günstig sind, zwar nicht so günstig wie in der Werbung versprochen … aber dennoch erschwinglich sind, reisen wir also recht oft mit dem Flugzeug …

Es heißt wir würden „fliegen“, dabei sitzen wir nur in einer komischen Maschine, die wie ein hässlicher erlahmter Vogel aussieht, der zwischen den Wolken nichts verloren hat. Und während wir „in der Maschine“ sitzen, gibt es da zwei bis drei Menschen, die ich schon immer sehr merkwürdig fand. Nein, nicht der Pilot, Gott sei Dank sieht man den ja nicht, er soll in Ruhe seine Arbeit machen, ja nicht abstürzen.

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DageGEN! DageGEN! DageGEN!

Ich bin Österreicher und es geht um Gentechnik und Essen & Landwirtschaft im Allgemeinen. Mit der Überschrift sollte eigentlich alles gesagt sein. Oder doch nicht?
Wie schon früher bei Matheschularbeiten lohnt es sich, zu differenzieren. Ein Versuch.

Es gibt einen klassischen Fehler, den alle Ex­tre­mistenInnen (egal ob links, rechts oder Mitte) begehen: Sie glauben, sie sind als einzige/r im Besitz der alleinigen Wahrheit und halten sich für so fehlbar wie der Papst. Das Problem dabei: Man ändert dabei seine Standpunkte ebenso so schnell wie das Väterchen der Katholiken. In einer schnelllebigen Welt wie der der Gentechnik eine etwas suboptimale Ausgangslage.

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Fettfrei in die Fressnot

Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass die Zahl der hungernden Menschen im Jahr 2008 rund 1 Milliarde (das ist ca. jeder siebte Mensch) betrug, Tendenz steigend. In unregelmäßigen Abständen bricht auf einem der Urlaubskontinente eine sogenannte „Hungersnot“ aus und ausgewählte Nachrichtensender berichten auch darüber. Dann werden mitunter Bilder von apathischen, blähbauchigen Kindern mit Fliegen im Gesicht gezeigt und abwechselnd das Klima und die Politik beschuldigt, manchmal auch AIDS.

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Lektüre für die Magennerven

Hunger! – Wir haben noch ein paar Bücher im Kühlschrank.

Kühlschrank„Hercule Poirot saß am Frühstückstisch. Zu seiner Rechten stand eine dampfende Tasse Schokolade. Er war von jeher naschhaft gewesen. Neben der Schokolade lag eine Brioche. Sie bildete eine willkommene Ergänzung zur Schokolade. Er nickte zustimmend. Sie stammte aus dem vierten Laden, den er der Reihe nach probiert hatte. Es war eine dänische Pâtisserie, aber der nahegelegenen angeblich französischen bei weitem überlegen. Reiner Betrug war das dort gewesen.“

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