Finanzkrise

Spanische Märchenstunde

Geld für Banken, Sparpakete für die Bevölkerung

Eigentlich kaum zu glauben: Spanien hat derzeit eine Arbeitslosen-Rate von fast 25% und von den 15- bis 24-Jährigen steht sogar jeder zweite ohne Beschäftigung da. Gleichzeitig sind einige spanische Unternehmen vom Typus Bank von der Insolvenz bedroht. Was macht die vom Volk (zugegebener Maßen mangels Alternative) gewählte Regierung? Sie bittet die EU um Hilfsgelder für die angeschlagenen Banken. 100 Milliarden einstweilen, das sollte fürs Erste genügen.

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Der Zufall wohnt in Monte Carlo

monte carloWarum es den Zufall gar nicht gibt und Monte Carlo vielleicht ein ebenso verlogenes Konstrukt ist wie die gleichnamige Simulation, die uns die Finanzkrise beschert hat.

Waren Sie schon einmal in Monte Carlo? Ich auch nicht. Ehrlich gesagt, kenne ich auch niemanden, der schon dort war, und diejenigen, die es behaupten, sind meistens ohnehin eingebildete und oberflächliche Schnösel, die ihre Großmutter verkaufen würden, nur um eine tolle „Story“ an den Mann zu bringen oder sich ein wenig Ruhm von irgendwo abzuschneiden. Nach diesem einleitenden Geplänkel muss ich Sie aber warnen: Dieser Artikel wird Ihnen Zusammenhänge enthüllen, die Ihr Weltbild in seinen Grundfesten erschüttern werden.

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Spiegelbruch und Börsenkrach

Vom Nutzen und Nachteil des Aberglaubens für das Leben

Als LehrerIn kann man sich derzeit glücklich schätzen. Die Stellung des Prügelknabens der Gesellschaft dürfte man momentan eher das Finanzwesen innehaben – und ein kleiner Winzling freut sich bekanntlich dann, wenn er noch kleinere erblickt (Ha ha!). Genug der Schadenfreude: Für die bemitleidenswerten Börsenheinis unter uns dürfte besonders der 13. August interessant werden. Es handelt sich dabei um einen der Freitage, die aufgrund kalendarischer Numerik zumindest einmal im Jahr zu einem Unglückstag mutieren. In Krisen wie diesen schreit das förmlich nach einem der berüchtigten „schwarzen Freitage“, wie etwa dem an der Berliner Börse am 13. Mai 1927 – der Rest ist bekanntlich Geschichte …

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Wer zuletzt lacht

BaggerdelleAlso, das mit den Kindern in Afrika, das ist schon ziemlich übel. Dass die nichts zu essen bekommen, das kann ich gar nicht verstehen. Ich mein, bei uns reden ja alle von Wirtschaftskrise und so, da geht’s halt um ein paar Jobs, aber dort unten gibt’s ja nicht mal was zu essen. Ist ja logisch, dass die dann alle zu Piraten werden, da brauchen sich die blöden Amerikaner gar nicht aufregen, find ich. Naja, andererseits sind die irgendwie auch selber Schuld. Sollen sich halt ein bissl zammreißen und nicht so viele Kinder auf die Welt bringen, die dann im Endeffekt draufzahlen müssen.

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