Napoleon

Schach dem kleinen Korsen

„Ein wenig Überlegung wird jedermann überzeugen, daß die Schwierigkeit, eine Maschine jegliches Spiel gewinnen zu lassen, kein bißchen größer ist […] als die, sie ein bestimmtes Spiel gewinnen zu lassen.“ (Poe)

Eines Nachmittags im Herbst 1769 führte ein gewisser François Pelletier, halb Physiker, halb Taschenspieler, am kaiserlichen Hof in Wien seine „magnetischen Spiele“ vor; er prahlte damit, daß seine Apparate auf bahnbrechenden Errungenschaften der französischen Wissenschaft beruhten. Pech für ihn: Neben Maria Theresia saß ihr Hofkammerrat Wolfgang Ritter von Kempelen, dessen Hobby mechanische Basteleien waren. Er erklärte ihr während des Programms die Tricks und behauptete keck, er könne etwas bauen, was den Franzosen weit in den Schatten stellen sollte.

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