Franz Gsellmann

Die Welt als Maschine und Vorstellung

WeltmaschineEin literarisches Pendant zur Weltmaschine enthielte mehr Teile und skurrilere Verknüpfungen, als der Leser verkraften könnte. Daher ist dies keines. Schade.

Kürbisäcker, Roßäpfel, Apfelspaliere. Hofhund, drei Handbreit hoch, stolz darauf, denselben Wanderer zum drittenmal zu verbellen; wenn er nämlich auf den Gehirnwindungen der hiesigen Landstraßen im Kreis gelaufen ist. Ein Wald, der nicht aussieht, als könnte die Straße dahinter weitergehen. Trotzdem an der nächsten Gabelung ein Pfeil: „Gsellmanns Weltmaschine“, „Weltmaschine 20 m links“. Es gibt also so etwas wie Ordnung in der Welt – jedenfalls auf dem Gehöft der Gsellmanns, das sich drunten wie ein blankpoliertes Schmuckkästchen in den Hang schmiegt.

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