Christoph Ransmayr

Literarisch in die Ferne schweifen

Seefahrtsbücher von Zweig und Ransmayr im Vergleich

Eine eigentümliche Leseerfahrung liegt hinter mir: Zunächst machte ich mich mit dem Portugiesen Magellan auf in Richtung der Gewürzinseln, später folgte ich (dem Jahreszeitenwechsel gemäß) den Österreichern Payer und Weyprecht in die Weiten des Eismeers. Ein Lesebericht.

Inzwischen weiß ich mehr über entbehrungsreichen Seefahrten, die in ihrer Zeit herausragend waren. Beide Autoren, Zweig („Magellan. Der Mann und seine Tat“, 1937) und Ransmayr („Die Schrecken des Eises und der Finsternis“, 1987), werden nicht müde, dem Leser eindringlich klar zu machen, was es damals (im Gegensatz zum jegliche Form der Mobilität für selbstverständlich erachtenden Heute) bedeutete, eine solche Reise zu tun.

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