Das linke oder rechte Eck

Ein Eck, reserviert für verschiedenste politische Meinungen.

Schlechte Autobahnen

HC Strache erklärte mit sarkastischem Unterton vor gut einem Jahr in der ORF-Pressestunde, was alles schlecht an der Zeit des Nationalsozialismus gewesen ist: „Der Erste Mai, die Kirchensteuer, VW-Produktion, Autobahnbauten, das war alles entsetzlich.“

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Nach Kärnten

Sinniert man nach den deutlichsten Zeichen dafür, dass KärntnerInnen etwas dämlicher als der Rest dieses ansonsten hochkarätigen Österreichs sind, fallen einem bestimmt die phlegmatische Phonetik des Kärntner Dialekts, die kurios bis skandalösen Orsttafelstreits, der Kärntner Heimatherbst mit seinen volkstümlichen Sauf- und Fressfesten, die Person Jörg Haider und einige andere südländi

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„Wegweiszer suyet manthard, sad nemutam yin tikyrd.“ (Hevefunaszid)

Alien Vesi meszd sarimagda, farwenu xanaden beclan szömifiradron: kinha syamo ar 23. xuhunsza, 8 vio gosech, etrütar a keajut nauanenu feczem Wegweiszer. Queu öfret mysliu? Bast kemelübast am Budweiszer?

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Ein weder link- noch rechtes Un-Eck

Eigentlich ist das linke (oder rechte) Eck eine ganz normale Kolumne mit einseitiger Meinung. Aufgrund der Strittigkeit des Themas aber haben wir es diesmal um die darauf bezogene, redaktionsinterne Auseinandersetzung zwischen Autor va und Kritikerin as erweitert. (Erste Einrückung: Einwände von as; zweite Einrückung: Antworten von va.)

Wohl wenige Themen werden so polarisiert diskutiert wie die Tibetfrage. Da gibt es einerseits die China-EuphorikerInnen, die, begeistert von der aufsteigenden Weltmacht, die Befreiung der Bevölkerung Tibets von ihren blutrünstigen Herrschern, Leibeigenschaft religiöser Versklavung preisen und auf die Modernisierung, die sonst nie möglich gewesen wäre, hinweisen. Auf der anderen Seite stehen die Tibet-Romantiker­Innen, die nie müde werden ihr großes Idol Tenzin Gyatso, den 14. Dalai Lama, zu unterstützen und aufzuzeigen, welche Verbrechen die chinesischen Unterdrücker am tibetischen Volk und seiner Kultur begehen. In Wirklichkeit stimmt beides und beide Gruppen haben Unrecht.

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Bücherverbrennungen

„Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.“

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Tony Blairs neues Leben

Im Juni dieses Jahres hat Blair die Stelle des britischen Premierministers zu Gunsten seines Nachfolgers geräumt. Damit sein Leben in der an sich verdienten Pension nicht ganz innhaltsleer wird, wurde ein neuer Job für ihn geschaffen. Er ist nun der Nahost-Beaufragte des selbsternannten Nahost-Quartetts (Envoy of the Quartet on the Middle East), das aus UNO, EU, USA und Russland besteht.

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Satyagraha!

Mahatma Gandhi hat vielleicht gewisse Fehler gemacht und der von ihm vorgeschriebene Weg führt wohl auch nicht in jeder Situation und zu jeder Zeit zu einem glücklichen Ende. Nicht einmal in Südasien war er damals völlig erfolgreich, da er zwar die Unabhängigkeit von Großbritannien herbeiführte, aber die Aufteilung der Kronkolonie in einen muslimischen Staat Pakistan und den Hindustaat Indien, die Massenflüchte, Massaker und einige Kriege hervorrief , nicht verhindern konnte.

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"libertarianisch"

Ostblockistan: vor einigen Jahren noch arme Diktaturen.

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