Die Baggerdelle

Kleine Probleme, ernst genommen.
Zynisch naive Denkanstöße für naive und zynische Menschen



So können wir eventuell die Welt retten

Kennen Sie die Sage vom Basilisken? In dieser Altwiener Geschichte geht es um ein Ungeheuer, das in der Schönlaterngasse 7 in einem Brunnen gehaust haben soll. Im 13. Jahrhundert. Und wenn jemand das Ungeheuer angeschaut hat, dann fiel er tot um, steht in der Sage – so hässlich war dieser Basilisk.

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Sehr geehrte Revolog-Familia!

Vertraute haben mir von Ihren Experimenten berichtet, die ich nun mit größtem Interesse verfolge. Sie müssen wissen, für mich als bedeutsamen Staatsmann haben Ihre Ideen eine ganz besondere Bedeutung: Niemand hat mehr unter der bodenlosen Neugier und Niedertracht hinterlistiger Paparazzi und schamloser Journalisten zu leiden als unsereins.

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Ohne Mut (und) keine Werte

Weil’s so schön ist, gibt es diesmal ein kleines Baggerdellenplagiat, aufgeschnappt von einer Facebook-Ketten-Statusmeldung:

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s’ Klick is a Vogerl

„Wahres Glück ist das Gelingen zwischenmenschlicher Beziehungen“, schwafelt so manche Ahnungslose. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte lautet: Wir grüßen zwar unsere Nachbarinnen nicht mehr, dafür haben wir jetzt 155.723 Freundinnen auf Facebook.

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Sehr geehrte Frau Innenministerin!

auf die zechn steign Ich hoffe, ich wende mich hier in Ihnen an die zuständige Persönlichkeit. Mein Anliegen ist folgendes: Schon seit einigen Wochen protestieren inzwischen die Studenten in den Unis. Wände werden beschmiert und andere Studenten, nämlich die fleißigen, vom Lernen abgehalten. Ewig wird über Blödsinn diskutiert und die ganze Zeit nur Party! Politik und Universitätsleitung sind offenbar unfähig dem Treiben Einhalt zu gebieten.
Wie ich in meiner Zeitung gelesen habe, wird das alles mit sogenannten „Social Networks“ organisiert. Wenn Sie schon nicht die Polizei hinschicken wollen (können?), könnten Sie als Innenminister dann nicht wenigstens überwachen, was da alles so organisiert wird?

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ibaroi de radln

Baggerdelleclass= i sog ina aans, es gibt ee scho goa ka lebm mea, nua mea a maschinarii. und da mensch is a radl, des si drin imma weida draan muaß, damit si de aundan radln aa weidadraan. oda hom sie no a mittoxbausn? nix is, as gschefd muaß offm sein fun sime in da frua bis öfe auf d nochd. und rua is daun aa kane.

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Wer zuletzt lacht

BaggerdelleAlso, das mit den Kindern in Afrika, das ist schon ziemlich übel. Dass die nichts zu essen bekommen, das kann ich gar nicht verstehen. Ich mein, bei uns reden ja alle von Wirtschaftskrise und so, da geht’s halt um ein paar Jobs, aber dort unten gibt’s ja nicht mal was zu essen. Ist ja logisch, dass die dann alle zu Piraten werden, da brauchen sich die blöden Amerikaner gar nicht aufregen, find ich. Naja, andererseits sind die irgendwie auch selber Schuld. Sollen sich halt ein bissl zammreißen und nicht so viele Kinder auf die Welt bringen, die dann im Endeffekt draufzahlen müssen.

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Berechtigte Sorge

Also, ich weiß ja nicht. Nur weil da ein paar depperte Pfaffen Unsinn machen, gleich aus der Kirche austreten? Also, ich weiß ja nicht. Die Kirche hat doch schon auch seine guten Seiten, oder? Zum Beispiel unser Pfarrer bei uns daheim, der ist nicht so einer. Dem zahl ich gern die Kirchensteuer … oder auch der Caritas.

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Lügen wie gedruckt

baggerdelle Sind Sie Zeitungsleser? Also ich schon. Zwar kein guter, ich hab das nie gelernt, auch nicht in der Schule, aber am Sonntag schau ich schon rein und ich muss sagen: Langsam hab ich schon das Gefühl, dass das doch alles so nicht stimmen kann. Da schreibt einer, was weiß ich, der Faymann ist super und so.

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Die gonze Tschoch umasunst

Ortsschild auf Käantnarisch

Die Josefa Ogradnig aus Srajach untn (vulgo Drabosenig, waßt eh, wen i man) wollt ihra Mama in Poglantschach a Ritschert und Pohatscha bringen. Setzt sich also ins Auto, foat pomalig los, die Tschreapm und des Reinkale am Beifoarasitz.

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